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Sylvesterdinner 2018

Am Sylvester 2018 wollten Peter und ich unser Dinner mit Beef Brisket (Rinderbrust) beglücken. Die Original-Anleitung dazu ist hier zu finden, die für die „burned ends“ hier. Der ganze Kram ist aber nicht so hilfreich wie er zuerst tönt… und auch teils widersprüchlich oder zumindest ungenau. Drum hab ich mir das zusammengeschrieben als eine Art Drehbuch, und das gebe ich hier wieder. Natürlich habe ich das auch etwas adaptiert.

Werkzeug

  • Frisch geschärftes Messer
  • Grillgabel
  • Marinadenspritze
  • Fett-Trenn-Kanne
  • Silikonpinsel
  • Bratschlauch XXL (z.B. für Pute, vorab bestellen)
  • Mit Backpapier beschichtete Alufolie

Material (der Rest ist gewöhnlich sowieso zuhause vorhanden)

  • 4kg Rinderbrust für 8 Portionen
  • Ankerkraut Pit Powder Beef
  • Apfelessig
  • Worcestershire Sauce
  • Preiselbeeren

Beilagen (nach Lust und Laune):

  • Feldsalat / gemischter Salat
  • Apfelrotkraut
  • Knödel
  • Kartoffelgratin

Vorbereitung:

  1. Fleisch kaufen (10 min). Das geht über die Bestelladresse im Originalartikel (US Ware mit sicher grausamer Ökobilanz alleine durch den Transport), 4kg haben uns 89 Euro gekostet. Das kommt tiefgefroren per Post ins Haus und braucht einen Tag zum auftauen. Ich bin sicher, daß das auch mit deutschem Bio-Rind geht, man muß halt rechtzeitig mit einem Metzger oder Biobauer reden. Beim nächsten Mal versuche ich das mit deutscher Bioware, die ich gerne 6 Wochen im Reifeschrank hätte vor der Verarbeitung. Hier ist unser Paket.
  2. Fleisch am Vortag richten (2h). Das Fett auf der Unterseite wird entfernt, das oben zwischen den beiden Muskeln soweit es geht.

    Der dünnere flache Teil (Flat) ist wenig fettig, der dickere kurze Teil (Point) ist stark fettdurchwachsen, auf dem Bild oben ist das ganz links, auf dem folgenden Bild ist es direkt sichtbar

    Das Fleisch wird dann eingespritzt (150ml Mischung, 50% Cola und 50% Rinderbrühe). Ruhen lassen, abtupfen, und mit der fertigen Würzmischung einreiben.

    Wir haben dazu 120gr von den 200gr Gewürz verbraucht. In Klarsichtfolie verpacken und in den Kühlschrank stellen. Küche putzen, Bier und Whiskey trinken.
  3. Zubereiten, Beginn 0930 am Morgen
    1. 0930 Ofen einschalten, auf 110°C aufheizen. Darin sind eine Fettpfanne und ein Rost. 1L Wasser kochen, in die Fettpfanne schütten.
    2. 0945 Fleisch aus dem Kühlschrank holen, auspacken.
    3. 1000 Fleisch auf den Rost legen, Thermometer für Kerntemperatur einstecken.
    4. 1005 Mischung zum Betupfen zubereiten – uns hat insgesamt 150ml locker gereicht, ich habs mit dem Zauberstab gemixt, das spart das kleinschneiden
      100 ml Bier
      35 ml Apfelessig
      25 ml Pflanzenöl
      0,5 EL Worcestershire Sauce
      0,5 fein gewürfelte Zwiebel
      1 fein gewürfelte Knoblauchzehen
      0,5 TL Pfeffer
      0,5 TL Salz
      0,5 TL Chilipulver
    5. 1100 Ofen öffnen, Fleisch betupfen, Ofen schliessen. Die einmassierte Mischung darf NICHT abgewaschen werden!
    6. 1200 Ofen öffnen, Fleisch betupfen, Ofen schliessen. Die einmassierte Mischung darf NICHT abgewaschen werden!
    7. 1300 Ofen öffnen, Fleisch betupfen, Ofen schliessen. Die einmassierte Mischung darf NICHT abgewaschen werden!
    8. 1315 Bratschlauch bereitlegen, warten bis Kerntemperatur 70°C erreicht
    9. 1400 (oder Kerntemperatur 70°C erreicht wurde) 0,7L Wasser kochen, Fettpfanne auffüllen. Fleisch rausnehmen, in Bratschlauch verpacken, Bratenthermometer durch die Folie wieder ins Fleisch stecken, wieder reinlegen.
    10. 1700 (oder Kerntemperatur 92°C erreicht wurde, der Thermometer geht superleicht raus) Fleisch rausnehmen, Ofen auf 60°C stellen, Fleisch auspacken, Sud aus dem Schlauch und der Fettpfanne abgiesen (aufheben), die beiden Teile trennen, mit etwas Butter beflocken, einzeln in Alufolie verpacken, wieder in den Ofen legen.
    11. Saft vom Fett befreien (ich nehm dazu eine spezielle Kanne). Ca. 80ml mit 2 EL Barbeque-Soße und 2 EL Honig mischen, beiseite stellen. Das wird zum glasieren des fetteren Teils gebraucht. Vom Rest nach Bedarf einen Teil für die Soße mit Sahne binden.
    12. Mit dem Besuch einen Apperetif oder Sekt (oder beides) nehmen
    13. 1745 Den kleinen dicken Teil nehmen, in 2cm große Würfel schneiden, mit der Glasiermischung vermischen, und bei niederer Temperatur in der Pfanne brutzeln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Warm halten, und zusammen mit Schritt 14 servieren.
    14. 1800 Den flachen Teil nehmen, auf der Servierplatte anrichten, am Tisch in 5mm dicke Scheiben quer zur Faser aufschneiden.

Dazu passt Rotwein oder ein kräftiges Bier.

Viel Spass beim nachkochen. Lest dazu auch unbedingt die Originalseiten!

Novembertour bei super Sonne!

Das Wetter hat perfekt gepasst heute, das frisch geputzte Mopped wieder einzusauen 🙂

Eine kleine nachmittagsrunde mit Patrick über die Alb, nur 110km, dennoch geil. Strecke, Beweisbilder, Tracklog zum Nachfahren liegen bei. Das Bild ist so ziemlich am südlichsten Ende der Tour entstanden.

   

2017-11-01

Für das Streckenbild habe ich nicht das WP Plugin genommen, sondern den Track vom GPS auf den Rechner geladen, mit „grep -v time“ die timestamps entfernt, in Mapsource auf 1000 Punkte reduziert, und die Karte vom Ergebnis mit http://www.gpsvisualizer.com/ und Einstellung OSM Komoot.de gemacht.

Eine Albtour am stürmischen und kalten 2017-10-28

Um 10 wollten wir los… dank der perfekten Vorbereitung 2 nicht genannter Mitfahrer wurde es dann 10:20. Seufz. Bei 7 bis 9 Grad war es eher kühl auf der Alb, durch den Wind war die Straße aber schön trocken. Feststellung: Heizgriffe und Popowärmer an der 1290SAS funktionieren perfekt. Insgesamt waren es 231km, also eine eher kurze Runde auf freien Straßen. Die Bilder sind von Micha und Roland, für das Streckenbild habe ich nicht das WP Plugin genommen, sondern den Track vom GPS auf den Rechner geladen, mit „grep -v time“ die timestamps entfernt, in Mapsource vom 4500 auf 1500 Punkte reduziert, und das Bild vom Ergebnis mit http://www.gpsvisualizer.com/ und Einstellung OSM Komoot.de gemacht. Der Track ist am Schluß zu finden (die reduzierte Version).

 

Track: Alb-2017-10-28

Albrunde Bärenthal

Das erste Foto ist am Cafe Kapellenblick in Bärenthal entstanden, da gibt es leckere Maultaschen! Ort ist die blaue Fahne in der Karte.
Ansonsten eine sehr nette Runde mit Roland, 400km, mit netten Wolken – siehe das zweite Bild mit meinem „Suppenkürbis“ und Rolands „Black HUST Beauty“.

 

Download zum Nachfahren: www.issle.de/touren/Kapellenblick_clean.gpx

Nachlese einer Pfingsttour mit Ausrutscher

Patrick hat die Büse Open Road Kombi von uns bekommen, um auf dem neuen Mopped gut gerüstet zu sein. Ein Lowsider bei ca. 30 km/h in den Vogesen hat allerdings gezeigt, daß bei der Kombi die Protektoren am Knie falsch sitzen, und der stabile Schutzstoff selbst sowie dessen Verbindung zum Beim zu knapp bemessen sind. Am Knie ist die Naht sowie vermutlich in Folge der Stoff gerissen.


Nachtrag: Büse hat den Fehler auf Kulanz anerkannt und die Hose mittels großzügigem Einkaufsgutschein ersetzt. 

Vogesenrunde

400km, von Böblingen durch den Schwarzwald nach Iffezheim über die alte Brücke, durch die nördlichen Vogesen im Gegenuhrzeigersinn, und etwas südlich über den Schwarzwald zurück.

http://issle.de/touren/Vogesen_2017-05-01.gdb

Garmin!

Vor ein paar Tagen gabs eine Nikolaus-Verlosung beim GPSRadler Matthias, und dadurch wurde ich stolzer Besitzer eines Garmin Varia Radar Taillight (nebst dem Lenker-Info Teil), zur verfügung gestellt von Garmin. Danke dafür! [Link zu Garmin um das anzuschauen].

Ich? Nein, natürlich nicht, es hängt jetzt am Rad von Alexandra, das von Patrick auf dem Weg ins Büro genutzt wird.

Erster Eindruck: Laden dauert ein wenig, die LED des Rücklichts sind sehr hell, und anschrauben am Rad war in 10 Minuten erledigt. Der Rest wird sich zeigen, und ich werde berichten.

Updates…

In eigener Sache, die Seite rennt jetzt mit PHP7 und WordPress 4.7, sowie einem nochmals installierten Atahualpa-Thema.

Unser Garten ist nun noch meditierender…

Neuankömmling, er schaut auf meinen Lieblingsplatz


Unsere Wasserwildniss

Gasverbrauch :)

Dieses Bild sagt mehr als alle Worte – Durch die Dämmung hat sich unser Gasverbrauch halbiert!

Gasverbrauch